Kaelble tootis 19. ja 20. sajandil mitmeid mäemasinaid. 1939. aastal valmistas see maailma suurima buldooseri.
Das Unternehmen Kaelble aus Backnang war ein Baumaschinen-, Motoren- und Nutzfahrzeughersteller und vor allem durch seine Zugmaschinen für Straßenroller, Muldenkipper und Planierraupen bekannt. Seit 2002 war Kaelble unter dem Namen TEREX-Kaelble ein Unternehmensbereich der Terex GmbH. 2010 übernahm die Atlas Maschinen GmbH alle Kaelble-Anteile.
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Entstehung [Bearbeiten]
Das Unternehmen wurde 1884 in Cannstatt als Reparaturwerkstatt für Gerberei- und Dampfmaschinen von Caroline und Gottfried Kaelble gegründet. Fünf Jahre nach dem Umzug von Cannstatt nach Backnang im Jahr 1895 wurde mit der Produktion von Maschinen begonnen. Konstrukteur war der Sohn Carl Kaelble, eines von elf Kindern. 1905 begann die Produktion von selbstfahrenden Steinbrechern und im Jahr 1907 baute Gottlieb Kaelble mit seinen beiden Söhnen Carl und Hermann den ersten Lastkraftwagen mit einem selbst entwickelten Motor auf einem Fahrgestell des Steinbrechers. Der Lkw wurde für den eigenen Werkverkehr eingesetzt. Ab 1908 wurden Motorstraßenwalzen gebaut und das Unternehmen wurde zur OHG. 1911 übernahm Carl Kaelble nach dem Tod seines Vaters Gottfried Kaelble die Geschäftsleitung. Bereits 1912 wurde die erste Übernahme realisiert. Die Carl Kaelble OHG übernahm die Maschinenfabrik Carl Metz, einen bekannten Hersteller von Löschfahrzeugen, zu 100 %. Das Unternehmen blieb aber eigenständig und wurde zur „Carl Metz GmbH“. Während des Ersten Weltkriegs wurden vor allem schwere Zugmaschinen für die Artillerie gebaut.Ab 1925 begann der ständige Nutzfahrzeugbau mit schweren Zugmaschinen, Kaelble stellte mit der „Z1“ die erste Diesel-Zugmaschine der Welt vor. Carl und Hermann Kaelble gründeten zusammen mit Anton Gmeinder die „Gmeinder & Co. GmbH“ mit Sitz in Mosbach. Am 1. Januar 1931 wurde die „Carl Kaelble OHG“ in eine GmbH umgewandelt. Als im Jahr 1933 die Deutsche Reichsbahn mit der Zustellung von Güterwagen mit Straßenrollern an Kunden ohne Gleisanschluss begann, wurde Kaelble Hauslieferant der benötigten Zugmaschinen. Das Unternehmen lieferte 1933 ihre ersten dreiachsigen Zugmaschinen aus, die Kaelble-Zugmaschine des Typs „Z6R“. Für den Transport der Waggons mit dem von Johann Culemeyer entwickelten Straßenroller wurden leistungsstarke Zugmaschinen benötigt; Kaelble entwickelte und baute diese nach Bedarf für die Deutsche Reichsbahn, aber auch für private Unternehmen. Für den Bereich des Schwertransports der Deutschen Reichsbahn wurden von Kaelble Zugmaschinen gebaut, wie die „Z4GR”,„ Z6RL / Z6R2A100“, „Z6R“ und die Z6R3A. Bekannt waren in der Vorkriegszeit auch die Express-Zugmaschinen „Z3“ und „Z4GR“ für den innerstädtischen Verkehr. Die 1935 ausgelieferte Sattelzugmaschine S6R von Kaelble war eine spezielle Anfertigung für den Wagentransport der DRG. (Näheres unter Straßenroller). Im Angebot waren bei Kaelble auch Ackerschlepper wie der „Z3A“ oder Zugmaschinen für den Langholztransport wie die „ZK3“ oder „ZK4".
Ende 1936 brachte Kaelble mit dem Typ „6,5L“ den ersten Lastkraftwagen in der 6,5-Tonnen-Fahrzeugklasse auf den Markt; dessen zulässiges Gesamtgewicht lag bei 13.000 kg. Für die Privatindustrie wurden sogenannte „Schnellzugmaschinen“ mit einer Geschwindigkeit von bis 40 km/h angeboten. Diese wurden auch von der DRG für ihren Transport von Großbehältern des „Von Haus zu Haus“-Verkehrs eingesetzt. Dafür wurden die Kaelble-Zugmaschinen des Typs „Z6G125“ und „Z6GN125“ verwendet. Für die Luftwaffe wurde ab 1935 der Flugzeugschlepper „Z2S“ sowie die Zugmaschine „Z6Wa“ mit einem 100-PS-Motor produziert. Diese Kaelble-Zugmaschine auf Basis der Z6GN110 war mit zwei Sitzen im Heck, den sogenannten Cabrio-Sitzen, ausgestattet. Für die Marine wurde die Sattelzugmaschine „SS6GN110“ und „SS6GN125“ gebaut. Für die Wehrmacht wurden ab 1939 die Zugmaschine „Z6W2A130“ mit einer Leistung von 130 PS und zwei offenen Sitzen am Fahrzeugheck produziert.
Ab 1939 wurde die Produktpalette um Planierraupen, mit der Raupe „PR125“ beginnend, erweitert. Die Kaelble PR125 war damals die größte in Europa produzierte Planierraupe, sie hatte einen Kaelble-GN125s-Motor, der 130 PS leistete. Ab 1941 musste das Unternehmen ausschließlich für die deutsche Wehrmacht produzieren. Fahrzeuge für Privatunternehmen oder die Deutsche Reichsbahn wurden nur auf Zuteilung produziert.
Nach dem Tod von Anton Gmeinder 1942 übernahm Kaelble das gemeinsame Unternehmen vollständig. Die zweite Übernahme eines Unternehmens führte dazu, dass die Carl Kaelble GmbH nun mit der Carl Metz GmbH und der Gmeinder & Co. GmbH zwei eigenständige Schwesterunternehmen führte.

